Marche

Marken

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Marche
Marken ist eine Übergangsregion in doppelter Hinsicht: einerseits zwischen Nord- und Süditalien und in Ost-West-Richtung eingebettet zwischen Adria und Apennin. Auch in ihren kulinarischen Traditionen ist sie manchmal widersprüchlich. Es gibt die Gerichte der Fischer, die der Bauern und schließlich die der Bergbevölkerung. An der Küste werden Fisch und Meeresfrüchte in phantasievolle Gerichte verwandelt.
Man grillt sie am Spieß oder kocht aus ihnen die traditionelle Brodetto – eine Fischsuppe, die aus nicht weniger als 13 Fischarten besteht. Auf den Hügeln und Bergen des Hinterlandes schwören die Gourmets auf Wild- und Hausschweine. Die fleißigen Metzger verarbeiten die saftigen Keulen unter anderem zu einem schmackhaften Schinken, der übrigens nicht, wie in allen anderen Regionen Italiens, in dünnen Scheiben, sondern in mundgerechte Happen geschnitten auf den Tisch kommt.
Während die Männer das Spanferkel am Spieß drehen und über die Garzeit fachsimpeln, bereiten die Frauen in der Küche die geschmeidig glatten Tagliatelle zu. Diese köstlichen Nudeln werden entweder mit einer eingekochten Sauce gereicht oder mit einem herzhaften Ragú gefüllt. Denn die Füllung ist eine echte Leidenschaft der Marchigiani.
Außerdem kommt aus dieser Region ein Olivenöl der ersten Qualität, hochwertigeTrüffel und beste Antipasti, wie die Olive Ascolana. Diese sind besonders groß und können nach dem Entkernen – wie so viele Gerichte dieser Region – mit einer leckeren Füllung ausgestattet werden.