William di Carlo

William di Carlo

Handgemachte Kunstwerke aus Zucker, Liebe zum Detail und Familientradition! Die Confetteria William di Carlo verführt mit knackig-bunten Zuckermandeln, himmlisch-softem Torrone und Schokospezialitäten. 1860 adelte Umberto der 1. die Naschwerke der kleinen Manufaktur mit dem königlichen Wappen.

Confetti aus Sulmona

Still beobachtet der Monte Amaro das Treiben unten auf dem Marktplatz von Sulmona. Der zweithöchste Berg des Apennin liegt im Nationalpark Majella. Seine Landschaft lädt im Sommer zu atemberaubenden Wandertouren und im Winter zu rasanten Skifahrten ein. Mit seinem Quellwasser segnet er die Kleinstadt Sulmona, die sich an seinem Fuße erstreckt. Sulmona ist eine der ältesten Städte der Abruzzen, was sich bis heute im Stadtbild erkennen lässt. So umschließt ein Mauergürtel mit gut erhaltenen Stadttoren die Altstadt in deren Mitte ein wunderschöner Marktplatz liegt. Von hier aus schlängeln sich schmale Gässchen in versteckte Höfe, zu verzierten Brunnen und unzähligen kleinen Kirchen. In den Schaufenstern vieler Ladengeschäfte entdeckt man eine ganz besondere Spezialität für die Sulmona bekannt geworden ist: Confetti.

Zuckersüße Blumenwelten

Etwa zehn Minuten außerhalb der mittelalterlichen Innenstadt liegt die Confetteria William di Carlo. Betritt man das kleine Ladengeschäft könnte man meinen, man befinde sich in einem Blumengeschäft. Kunterbunt erstreckt sich eine prächtige Landschaft aus Gestecken und Sträußen zwischen denen sich Bienen und Schmetterlinge tummeln. Bei genauerer Betrachtung besteht die florale Welt aus Confetti. Die glänzenden, linsenförmigen Dragees mit dem Mandelkern werden von einer knackigen Zuckerschicht ummantelt. In Italien besitzen Confetti eine lange Tradition. Einige Quellen führen bis ins 15. Jahrhundert auf den Orden der Klarissen zurück. Die Nonnen steckten aus den Dragees kunstvolle Blumensträuße für den Altar und Rosenkränze für das Gebet. Heute darf Confetti auf keinem Fest fehlen. Ob Hochzeit, Taufe, Einschulung oder Geburtstag - Confetti sind ein gern gesehenes Gastgeschenk oder Dekoelement.
Abruzzen

Abruzzen ist ein Land, das geeignet ist, um seine eigenen Wurzeln zu finden, um die Schnelllebigkeit der großen Städte zu vergessen und um in die unberührte Natur einzutauchen.

Zur Region

Die Brosche des Königs

Die Confetteria William di Carlo gehört zu den ältesten Familienunternehmen in Sulmona. Bereits 1833 begann Francesco Marcone mit der manufakturellen Fertigung der süßen Dragees. Sein Enkel Achille sollte der Confetteria später zu großer Ehre und überregionaler Bekanntheit verhelfen. Als König Umberto der I. von Savoyen auf seiner Italienreise nach Sulmona kam, wurde Achille mit der kulinarischen Versorgung des Königs beauftragt. König Umberto war so beeindruckt von Achilles Gastfreundschaft und den süßen Leckereien seiner Manufaktur, dass er als Anerkennung der Confetteria die königliche Brosche verlieh. Noch heute ziert diese Brosche das Wappen des Unternehmens. Aber Achille sollte der Confetteria zu noch größerer Bekanntheit verhelfen. 1925 fertigte er ein Abbild der Ovid-Statue des berühmten Bildhauers Ettori Ferrari ganz aus Schokolade an, das weit über die Stadtgrenzen für großes Aufsehen sorgte.

Zeitlose Leidenschaft

Heute befindet sich die Zuckerbäckerei bereits in 6. Generation und blickt auf über 180 Jahre Erfahrung zurück. Wie die Generationen vor ihnen arbeitet der Familienbetrieb auch heute noch nach den Regeln der Handwerkstradition. So wird Confetti in den klassischen Kupferkesseln (ital. „Bassine“) hergestellt und alle Confetti-Blumen liebevoll von Hand gesteckt. Nur die besten Zutaten finden den Weg in die Kreationen von William di Carlo. So werden für die Confetti feine Mandorla di Avola DOP aus Sizilien und delikate Nocciola Romana DOP verwendet. Im Übrigen zeigt sich auch heute noch die Kreativität von Achille. So sollten Sie unbedingt die roten Feenherzen, gefüllt mit einer saftigen Amarenakirsche oder die quietschgelben Limoncello-Dragees probieren.