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Zabaione alkoholfrei – mit Schokolade
Zabaione (auch Zabaglione) ist ein echtes Klassiker-Dessert der italienischen Küche – schlicht in den Zutaten, anspruchsvoll in der Technik. Hier eine moderne Varainte ohne Alkohol.
- 4 frische Eigelb
- 3 EL Zucker
- 60 g Schokolade, mit 55 % Kakaoanteil
- 1 TL Vanilleextrakt
- 60 g frische Beeren, zum Dekorieren, z.B. Erd-, Heidel- und Himbeeren
- Thermometer
Schritt für Schritt durch’s Rezept
- Schritt 1Die Schokolade raspeln. Alternativ kann man die Schokolade auch mit einem großen Messer fein hacken. Zur Seite stellen.
- Schritt 2Eigelb, Zucker und Vanilleextrakt in eine große Schüssel geben. Die Zutaten mit dem Schneebesen oder einem elektrischen Handrührgerät sofort verrühren und schaumig schlagen, bis die Mischung sehr hell ist.
- Schritt 3Die Schüssel auf eine Stielkasserolle mit Wasser stellen und bei mittlerer Hitze unter ständigem Schlagen mit dem Schneebesen erwärmen. Die Masse darf nicht kochen.
- Schritt 4Wenn die Masse warm ist, die geraspelte Schokolade in die Schüssel geben und mit einem Schneebesen unterheben. Die Temperatur sollte ca. 80–82 °C betragen.
- Schritt 5Wenn die entsprechende Temperatur erreicht ist, sind die Eier ausreichend pasteurisiert und die Zabaione ist fertig.
- Schritt 6In Becher abfüllen und mit Beeren sowie geraspelter Schokolade garnieren.
Das macht Zabaione besonders
Das Dessert basiert auf einem einfachen, aber anspruchsvollen Prinzip: Eigelb wird mit Zucker und oft auch mit Wein über dem Wasserbad so lange aufgeschlagen, bis eine luftige, schaumige Creme entsteht. Das Ergebnis ist kein Pudding und keine Creme im klassischen Sinn, sondern ein warmer Schaum, der zugleich intensiv und elegant schmeckt.
Italiens luftigster Dessertklassiker
Zabaione lebt von ihrer Textur. Sie muss luftig sein, ohne zu schaumig zu wirken. Sie muss cremig sein, ohne schwer zu werden. Sie wird warm serviert, darf aber nicht stocken. Genau an diesem Punkt zeigt sich handwerkliches Können. Wird die Masse zu stark erhitzt, gerinnt das Eigelb. Fehlt es an Geduld und Aufmerksamkeit, bleibt die Zabaione flach und ausdruckslos. Sie verzeiht keine Ungenauigkeit, belohnt dafür aber Präzision mit einer außergewöhnlichen Leichtigkeit.

Die Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Besonders Norditalien – Piemont, Emilia-Romagna und Venetien – gilt als ihre kulinarische Heimat. Schon damals war sie kein Alltagsdessert, sondern etwas für besondere Momente: warm serviert, frisch aufgeschlagen, sofort genossen.




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